Monatsarchiv: Februar 2018

Nicht alles, aber anders gut

Tycho Mommsen, der Herausgeber der klassischen Shakespeare-Ausgabe von 1867 in der Übersetzung  von August Wilhelm Schlegel und Ludwig Tieck  betont, dass jede Übersetzung die allgemeinen Erfordernissen der Deutlichkeit, Richtigkeit und der dichterischen Schönheit bewahren sollte und verlangt weiterhin, nicht die … Weiterlesen

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Viel Ruhrpott-Folklore im Aalto-Theater

Andreas Baesler hat sich für die Inszenierung von Heinrich Marschners Oper Hans Heiling am Aalto-Musiktheater Essen viel vorgenommen. Zu viel, wie sich schon in der Umbaupause zum zweiten Bild des ersten Akts während der Premiere markant zeigt. Nachdem der Vorhang … Weiterlesen

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Wo der Schuh drückt

Die Linguistik kennt Hauchlaute. Die Kunst kennt seit Rebecca Horn Hauchkörper. Das Lehmbruck Museum Duisburg zeigt jetzt noch bis zum 2. April 2018 einen ganzen Werkzyklus: Rebecca Horn – Hauchkörper als Lebenszyklus. Auf dem Hintergrund von Horns mehr als 50 … Weiterlesen

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Tauchen mit Rosenquist

Zwischen James Rosenquist und dem Museum Ludwig Köln existiert eine langjährige Liebesbeziehung. Mit Star Thief (1980) und Horse Blinders (1968/69) verfügt das Museum über wichtige Werke des Künstlers. Dass das Museum jetzt die große Werkschau James Rosenquist – Eintauchen ins … Weiterlesen

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Ein außergewöhnlicher Kreidekreis

Mit der Neuinszenierung von Der Kaukasische Kreidekreis am Berliner Ensemble wirft der Hausregisseur Michael Thalheimer einen dramaturgischen Fehdehandschuh in den Ring des Brecht-Hauses. Am Ende von Szene 1 Der Streit um das Tal lässt Bertolt Brecht den Sänger auf die … Weiterlesen

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Den Kopf nicht hängen lassen – und dann?

In Abwandlung des – dem legendären Fußball-Haudegen Sepp Herberger zu geschriebenen – Aphorismus, dass nach dem Spiel vor dem Spiel sei, könnte man auch sagen, nach dem Theater ist vor dem Leben. Dies geschieht unmittelbar, so jedenfalls nach der Aufführung … Weiterlesen

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Mitten im Leben am Abgrund

  Und dann ist das wirkliche Leben mit einem Mal im Theater angekommen. Auf der Bühne der Staatsoper Berlin krönt Elsa Dreisig mit jugendlich frischem Koloratursopran-Timbre eine sängerisch und spielerisch nuancierte Gestaltung ihrer Violetta Valéry: sie haucht mit Oh Gioja … Weiterlesen

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