Monatsarchiv: August 2018

Diamantene Fiktionen

Die Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord, von Anbeginn der Ruhrtriennale einer ihrer außergewöhnlichen Spielorte, scheint auf den ersten Blick nichts mit der Exotik von Diamante im Misiones-Dschungel Argentiniens zu verbinden. Diamante, eine geschlossene Stadt, vor 100 Jahren vom deutschen Industriellen Emil … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Theater

Geoglyphen auf der Spur

Für den Direktor der Bundeskunsthalle Rein Wolfs beginnt mit der Ausstellung Nasca – Im Zeichen der Götter nach dem aktuellen Frühling mit Bestandsaufnahme Gurlitt (Die Wahrheit hinter den Bildern vom 09.02.2018, hier veröffentlicht) jetzt der enzyklopädische Frühling. Die Exponate der … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Kunstausstellung

Stummer Schrei, schreiende Stille

Kaum ein Kontrast, der größer sein könnte als der zwischen Haus und Garten der Fondation Beyeler in Basel/Riehen und den kargen Atelierräumen von Francis Bacon und Alberto Giacometti. Als Schlusspunkt hinter einer Ausstellung, die die Fondation diesen beiden Protagonisten der … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Kunstausstellung

Na ja, aber so was, Herr Marthaler

Die Ruhrtriennale erfindet sich seit ihrem Beginn 2002 mit jedem Intendantenwechsel immer wieder neu. Dafür steht auch Stefanie Carp, die Intendantin der Ruhrtriennale 2018 – 20. Mit Christoph Marthaler, der in diesem Jahr Preisträger des International Ibsen Awards ist, steht … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Konzert, Performance

Parsifal als Held unserer Zeit

Im dritten Jahr ist Uwe Eric Laufenbergs Inszenierung von Richard Wagners Parsifal auf dem Grünen Hügel präsent. Stark umstritten bei der Premiere 2016, wohl wegen ihrer allzu plakativen Bezüge zur weltpolitischen Lage und deren aktionistischer Umsetzung auf der Bühne, haben … Weiterlesen

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Schräge Musik im Festspielhaus Bayreuth

Samstag, 11. August 2018, 16:00, wie seit Tagen schwül warme 33 Grad Außentemperatur, lässt Barrie Koskys Zitat 13. August 1875, 12.45, 23 Grad Celcius Außentemperatur, eingeblendet auf den durchsichtigen Vorhang zuBeginn der Ouvertüre von Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Oper

Keine Erotik, nirgends

Wer zu Melancholie neigt, dem ist Katharina Wagners Tristan und Isolde in Bayreuth eher nur mit Vorbehalt zu empfehlen. Fahles Blaulicht taucht die Bühne in ein mystisches Halbdunkel. Nur für wenige Momente wird sie ganz ausgeleuchtet. Kaltes Metall dominiert die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Oper