Archiv der Kategorie: Theater

Zweifacher Sonnenaufgang

Ein Stück, zwei Inszenierungen innerhalb von zwei Tagen. Eine nicht alltägliche Möglichkeit, Gleiches in seiner Dualität zu betrachten. Das Theater lebt von solchen vielfältigen Sichtweisen auf ein und dasselbe Stück. Ewald Palmetshofer hat Gert Hauptmanns Drama Vor Sonnenaufgang, heute nur … Weiterlesen

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Dürrenmatts schwarzer Panther

Nach 14 künstlerisch und ökonomisch sehr erfolgreichen Jahren verabschiedet sich der Intendant der Ruhrfestspiele, Frank Hoffmann, mit der Frage: Was meint eigentlich der mitunter zwielichtig schimmernde Begriff Heimat? Die dem Festspiel-Logo zuvörderst eingeschriebenen Worte Nähe und Ferne lesen sich nach … Weiterlesen

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Wie Goetz den Krieg ausruft

  Blut blutet blutig nach dem Rasierriss durch Rainald Goetz‘ Stirn mehr als 30 Jahren später ungestillt. Es tropft in Krieg emblematisch von der Bühne des Berliner Ensembles. An einer hochragenden Bretterwand gibt ein Kind den action painting artist in … Weiterlesen

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Das Theater Rigiblick kennt Mel Bonis

  Das Theater Rigiblick, hoch über der Stadt Zürich – nahe der Endstation der Rigibahn, nahe des Grabes von Georg Büchner – gelegen, ist es schon von seiner Lage her ein exklusiver Ort. Mit dem Eintritt in das Foyer überschreitet … Weiterlesen

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Nicht alles, aber anders gut

Tycho Mommsen, der Herausgeber der klassischen Shakespeare-Ausgabe von 1867 in der Übersetzung  von August Wilhelm Schlegel und Ludwig Tieck  betont, dass jede Übersetzung die allgemeinen Erfordernissen der Deutlichkeit, Richtigkeit und der dichterischen Schönheit bewahren sollte und verlangt weiterhin, nicht die … Weiterlesen

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Ein außergewöhnlicher Kreidekreis

Mit der Neuinszenierung von Der Kaukasische Kreidekreis am Berliner Ensemble wirft der Hausregisseur Michael Thalheimer einen dramaturgischen Fehdehandschuh in den Ring des Brecht-Hauses. Am Ende von Szene 1 Der Streit um das Tal lässt Bertolt Brecht den Sänger auf die … Weiterlesen

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Den Kopf nicht hängen lassen – und dann?

In Abwandlung des – dem legendären Fußball-Haudegen Sepp Herberger zu geschriebenen – Aphorismus, dass nach dem Spiel vor dem Spiel sei, könnte man auch sagen, nach dem Theater ist vor dem Leben. Dies geschieht unmittelbar, so jedenfalls nach der Aufführung … Weiterlesen

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