Archiv des Autors: Peter E. Rytz Review

Über Peter E. Rytz Review

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Elysisches Schlachtfeld

  Aus der Tiefe der Bühne im Schauspielhaus Bochum bewegen sich zwei Figuren schattenhaft aus dem Halbdunkel in den Vordergrund. Worte, halbe Sätze und die Frage: Wer bist du?, untermalt von einem verhaltenen, kratzenden Scharren, betreten Penthesilea und Achilles die … Weiterlesen

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K, wie Kunst und Kandidat

  Im Museum der bildenden Künste in Leipzig sind noch wenige Tage zwei Ausstellungen zu sehen, die in ihren künstlerischen Positionen sowie in ihrer öffentlichen Wahrnehmung kaum gegensätzlicher sein können. In der obersten, lichten Etage Arno Rink (noch bis zum … Weiterlesen

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Klagemauern als Fiktion

  Eine graue, mobile Wand, fast die gesamte Bühne des Schauspielhauses Bochum  füllend, im Theaterhimmel offensichtlich fest verankert, scheint trotzdem wie an einem seidenen Faden zu hängen. Nicht nur im spanischen Toledo des 12. Jahrhunderts, wie es Lion Feuchtwanger in … Weiterlesen

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Binsenweisheiten des Jazz

Musiker, die beim Plattenlabel Edition of Contemporary Music unter Vertrag stehen, bieten eigentlich Gewähr für außerordentlich anspruchsvolle Musik. Teil der ECM-Gemeinschaft zu sein, gilt so manchen als der Ritterschlag für zeitgenössische Musik überhaupt – für Jazzmusiker ganz besonders. Die Pianisten … Weiterlesen

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Geboren werden, während man stirbt

 420,62 Kilometer Luftlinie in Wirklichkeit voneinander getrennt, sitzen sich Zuschauer im Berliner Ensemble und im Schauspielhaus Dortmund zur gleichen Zeit unmittelbar gegenüber. Wie kann das gehen? Welche Wirklichkeit ist das? Von welcher Zeit ist da die Rede? Eine erste Bestandsaufnahme … Weiterlesen

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Poetischer Totenmesse-Bilderbogen

  Der Legende nach hat Giuseppe Verdi im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts angesichts des vom Opernpublikum und der Kritik gefeierten, sich als Schöpfer von Gesamtkunstwerken stilisierenden Richard Wagner mehr als zehn Jahre keine Opern komponiert. Nach Aida zweifelt Verdi … Weiterlesen

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Pathos Lohengrin

  Besonders Lohengrin-Inszenierungen wecken beim Publikum disparate Erwartungen. Wie kaum in einer seiner anderen Opern plädiert Richard Wagner altruistisch für eine neue Gesellschaft. Politisch nach 1848 radikalisiert, vertritt er im Lohengrin vehement die Idee einer Republik. Ästhetisierung durch sinnliche Wahrnehmung … Weiterlesen

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